Review RAKwireless WisMesh Tag LoRa Meshtastic Tracker und Vergleich mit Seeed Tracker T1000e


Bisher war der SenseCAP Card Tracker T1000-E (Promo-Rabatt-Code 44GI1A3S) von Seeed Studio das einzige Meshtastic Komplett-Endgerät im äußerst kompakten Kreditkarten-Format.

Es hat zwar kein Display und man muss deshalb das Smartphone zusammen mit dem Tracker immer dabei haben, aber es besticht durch einen hervorragenden Empfang trotz seiner Größe.

Nun hat der Seeed T1000e Konkurrenz bekommen. RAKwireless tritt mit dem WisMesh Tag gegen den Seeed Tracker an. Auf der RAK-Tag Produktseite ist man sich dessen wohl bewusst und vergleicht sich direkt mit dem T1000e-Tracker von Seeed Studio.
Natürlich stellt man die Vorzüge des eigenen Produktes bei solchen Vergleichen immer heraus, man will schließlich verkaufen. So hat der WisMesh Tag einen größen Akku (1000 statt 700 mAh), ein besseres IP-Rating (IP66 statt IP65) und ein besseres "Button-Design". Außerdem soll es ein "smarte layout" bezüglich des Form Faktors haben - was immer das heißen soll.

Was an den Aussagen dran ist und was wirklich zutrifft, das habe ich genauer untersucht und mir dafür das RAK-WisMesh-Tag (oder kurz RAK-Tag) angeschaut und vermessen.

Das RAK-Tag ist im Test ein Nachzügler, eigentlich hatte ich schon gar nicht mehr damit gerechnet, es zu bekommen, weil die Kommunikation zu RAKwireless ein wenig zäh war, aber schlussendlich kam es dann überraschenderweise doch noch an. Natürlich - wie sollte es anders sein - nachdem ich den Vergleichstest schon abgeschlossen hatte.

Aber da das RAK-Tag vom Formfaktor und Preis (ca. 40 USD) interessant ist, nehme ich es noch nachträglich in die große LoRa-Meshtastic Gerätevergleichstabelle auf.

Was ein Meshtastic so alles macht, was Meshtastic überhaupt ist, wie die App bedient wird, dazu habe ich in den Reviews der anderen Geräte schon alles erläutert. Ein Klick auf die Vergleichstabelle, in der alle Reviews verlinkt sind, lohnt also. Es gibt viel rund um das Thema Meshtastic und die aktuellen Endgeräte zu erfahren.

Vergleich RAK-Tag vs. Seeed T1000e

Darum halte ich es für viel sinnvoller, einen Vergleich zwischen dem Seeed Studio T1000e und dem RAK WisMesh-Tag zu ziehen, als alles noch einmal wiederzukäuen. Damit Interessenten an einem kreditkartengroßen leichter eine Entscheidung treffen können, welches Gerät Ihnen lieber ist. Preislich liegen beide ja auf der selben Stufe.

Größe und Kompaktheit

Schauen wir uns doch gleich mal die Größe an: Der T1000e hat eine Grundfläche von 85.0 x 55.0 mm. Was ziemlich exakt die Größe einer echten Kreditkarte ist (85.6 x 53.98 x 0.76 mm nach ISO/IEC 7810). Die Höhe des T1000e beträgt 6.5 mm. Der Bedienknopf ist eingelassen und macht das Gerät an dieser Stelle nicht dicker.

Der RAK-Tag ist leicht größer als eine Kreditkarte mit 91 x 59 x 8.7 mm. Und er ist auch dicker als der T1000e mit 7.6 mm bzw. 8.7 mm am Druckknopf-Wulst. Das sind 1.2 mm bzw. 2.2 mm mehr. Dafür ist der Druckknopf beim RAK-Tag besser fühlbar, denn er hat kleine abstehende Punkte im Kreis-Inneren. Hat man den Tag in der Hosentasche und will man eine Benachrichtigung "wegklicken", ist der Taster und die richtige Seite des Tags, auf dem der Taster liegt, leichter blind zu ertasten als beim T1000e, der einen glatten Taster hat. Ansonsten ist der Bedienkomfort beider Taster ziemlich gleich.


Der RAK-Tag hat außerdem einen zweiten Taster auf der Rückseite, der für einen Reset zuständig ist. Das ist praktisch bei einem Firmware-Update. Beim RAK-Tag muss man zum Flashen den rückwärtigen Taster nur zweimal schnell hintereinander drücken, um in den Boot-Modus zu kommen.
Beim T1000e muss man das Ladekabel "flickern", was heißt: zweimal kurz und schnell hintereinander die Stromverbindung trennen und wiederherstellen. Diese Fingerübung ist vielleicht für manchen nervig, weil sie nicht immer gleich beim ersten Mal gelingen sollte.

Aber mal ehrlich: Wann updated man schon die Firmware bei einem Gerät ohne Display? Wenn es läuft, dann läuft es, es gibt ja keine neuen Features, die auf einem Display angezeigt werden könnten. Bei der Gelegenheit: ein Update auf V 2.7.x kann ich sehr empfehlen. Bei vielen Geräte bringt das sehr viel im Bedienkomfort und an Informationen. Siehe auch mein Video Meshtastic Firmware 2.7 vs. 2.6, am Beispiel des Elecrow ThinkNode M1. Neue BaseUI so viel besser!.

Der RAK-Tag ist also größer als der T1000e. Aber das fällt nicht so ins Gewicht. Bei einer Dicke von 6.5 mm ist selbst der T1000e zu dick für die Brieftasche. Außerdem wäre das ein ziemlich schlechter Ort, da der Empfang innerhalb einer Brieftasche zwischen anderen Karten und Hartgeld sehr schlecht sein wird.

Besser trägt man den Tag um den Hals oder in der Hemd- oder Hosentasche. Dazu gibt es bei beiden Geräte an der Oberseite eine längliche Öse, durch die man ein Lanyard oder einen Schlüsselring ziehen kann, um dann das Tag um den Hals zu tragen oder auch außen am Rucksack zu befestigen. Regen sollte beiden Modelle nichts ausmachen.

Gewicht und IP-Rating

Der T1000e hat ein IP-Rating von IP65 und der RAK-Tag von IP66. Das ist kein so großer Unterschied. Das heißt einmal: "Schutz gegen Strahlwasser" (IPx5) und einmal "Schutz gegen starkes Strahlwasser" (IPx6). Beide Geräte sind verklebt bzw. verschweißt und ich persönlich kann keine großen Unterschiede ausmachen, außer vielleicht, dass der Piezo-Lautsprecher beim T1000e eine Verbindung nach außen hat, der aber durch einen extra Dichtring gesichert ist.

Beide Gerät sind übrigens gleich laut und haben auch das gleiche Klangbild - zumindest kann ich keinen Unterschied erkennen. Der T1000e ist kompakter und braucht wahrscheinlich diese Konstruktion, damit der Lautsprecher Schallwelle nach außer geben kann. Der RAK-Tag hört sich innen eher hohl an und wird diesen Hohlraum als Resonanzkörper benutzen. Beide Lösungen sind ebenbürtig und absolut zufriedenstellend.

Außer dass der RAK-Tag größer ist, ist er auch schwerer. Der T1000e bringt 36.5 g auf die Waage, der RAK-Tag 46.5 g. Das sind 10 Gramm oder 27.4 % mehr. Aber der größere Akku (1000 statt 700 mAh) muss ja auch irgendwo hin.

Handschmeichel- und Nerd-Faktor

Das Gewicht macht aber nicht wirklich etwas aus. Wenn man das Gerät in der Hosentasche trägt wohl gar nicht, wenn man es um den Hals trägt, wohl nur wenig und wenn man es locker in der Hemdtasche trägt und diese dünnen Stoff hat - ja, dann macht das vielleicht etwas aus.

Kommen wir auf etwas zu sprechen, was ich den "Handschmeichelfaktor" nennen will: den T1000e nimmt man einfach gerne in die Hand und dreht ihn. Er ist einfach wunderbar überall abgerundet: die Ecken sind abgerundeter, so auch die Kanten. Und auch die Schweißnähte sind sorgfältig entgratet. Der T1000e liegt einfach schön in der Hand.

Die Ecken des RAK-Tag hingegen sind nicht ganz so sehr abgerundet. Die Kanten sind mehr gefast (abgeschrägt) denn gerundet und die Schweißnähte stehen mancherorts ein wenig über. Der RAK-Tag liegt nicht so schön in der Hand. Auch spürt man ihn mehr in der vorderen Hosentasche bei hinsetzen: Er gleitet nicht so schön zur Seite wie der T1000e ohne Ecken und Kanten.

Der T1000e hat mit seinem transluzenten Gehäuse einen gewissen Nerd-Faktor. Elektronik-Begeisterte können so einen Blick ins Innere erhaschen, die Antenne und den Akku ausmachen und die Platine sehen. Mit dem T1000e um den Hals wird man sicher die eine oder andere Frage auf sich ziehen, was denn das sei, was einem da um den Hals baumelt. Der RAK-Tag hingegen kommt mit seinem schwarzen, schlichten Design eher elegant daher: eine glatte, schwarze Oberfläche mit lediglich dem Knopf, vier goldenen kleinen Kreisen und einem großen genopten Kreis (dem Druckknopf) und drei kleinen Symbolen: Quadrat, Kreis, Dreieck. Das passt besser zum Business-Outfit und einem Anzug und ist weniger auffällig.

Anzeige-LEDs und Akku laden

Der T1000e hat nur eine LED. Die hat auch nur eine Farbe: grün. Dafür ist sie sehr gut sichtbar, auch von der Seite, weil sie sich auf einen großen weißen Kreis verteilt, den man auch schräg sehen kann. Diese blitzt kurz und schnell, wenn das Gerät eingeschaltet und empfangsbereit ist und blinkt langsam, wenn man den Akku lädt.

Das RAK-Tag ist mit drei LEDs ausgestattet: einer roten, die während des Laden an ist und bei vollen Akku aus geht. Einer grünen, die kurz und schnell blitzt, wenn das Gerät eingeschaltet und empfangsbereit ist und einer blauen, die anzeigt, wenn eine neue Nachricht eingeht. Die Farben sind gut gewählt und die unterschiedliche LEDs sind praktisch, zum Beispiel beim Laden und bei neuen Nachrichten. Sie sind aber sehr klein und man muss schon in der Nähe sein und genau darauf schauen, um zu erkennen, ob sie leuchten. Die LEDs sind nicht so "rundleuchtend" wie beim T1000e.

Beide Geräte sind nicht perfekt bei der Anzeige des Ladezustands, siehe dazu unten unter "Kinder-Krankheiten". Geladen werden die Akkus mit 375 (T1000e) bzw. 470 mA (RAK-Tag), bleiben also unter 500 mA, was als Akku-schonend gilt. Damit sind die Akkus in rund zwei Stunden voll geladen. Der Ladestrom ist ein vernünftiger Kompromiss. Sicher könnte man die Akkus auch mit 1A laden, aber dann würden die Akkus nicht solange durchhalten und eher kaputt gehen. Und den Akku auszutauschen ist ein Problem bei einem verschweißten Gerät.

Akku-Laufzeiten

Um herauszufinden, wie lange die Geräte mit einer Akkuladung durchhalten, habe ich sie auf 100% geladen und dann gleichzeitig eingeschaltet und nebeneinander an mein Fenster gelehnt. Der GPS-Empfang wurde aktiviert, die Nachrichteneingangs-Melodie war bei beiden die gleiche und die Länge wurde auf 10 Sekunden eingestellt. Bei Nachrichten (was nicht soviele waren, vielleicht 5 bis 10 Stück) mussten beide Geräte die ganzen 10 Sekunden durchbimmeln.

Auf die Laufzeit wirkt sich ziemlich viel aus. Darum war es wichtig, gleiche Bedingungen zu schaffen. Schon der Standort und wie dort GPS-Satelliten empfangen werden hat einen Einfluss auf den Stromverbrauch und damit auf die Akkulaufzeit.

Um es kurz zu machen: Der T1000e hielt so 55 Stunden durch, das RAK-Tag 66 Stunden. Das sind nur 20 % mehr Laufzeit, obwohl die Akku-Kapazität ja 42.9 % höher ist beim RAK-Tag und ich eine höhere Laufzeit beim RAK-Tag erwartet hätte. Beide Geräte basieren auf dem selben Prozessor, einem nRF52840, der als sehr stromsparend gilt.

Allerdings unterscheiden sich beide Geräte in der Wahl des GPS-Empfänger-Chips (T1000e: Mediatek AG3335, RAK-Tag: AT6558R) und des LoRa-Chips (T1000e: Semtech LR1110, RAK-Tech: Semtech SX1262). Das kann schon einen Unterschied ausmachen in der Leistungsaufnahme.

Da 20% mehr Akkulaufzeit nun nicht so viel sind, würde ich empfehlen, dies nicht als alleiniges Auswahlkriterium für das RAK-Tag zu machen. 1000 mAh statt 700 mAh hört sich vielleicht anfangs viel an, aber was bringt es, wenn die Hälfte davon durch schlechtere Energieeffizienz verpufft?

GPS-Empfang

Das T1000e und RAK-Tag unterschiedliche Chips für LoRa und GPS verwenden, hatte ich ja schon erwähnt. Aber wie wirkt sich das auf den Empfang aus? Gibt es Unterschiede oder ist das gleich?

Das Erst-Einmessen der Satelliten dauerten bei beiden Geräte vergleichsweise gleich lang. Hier gibt es keinen wesentlichen Unterschied. Doch wie ist die Qualität des Satelliten-Empfangs? Je mehr Satelliten empfangen werden, desto genauer kann die eigene Position errechnet werden. Die Anzahl der empfangenen Satelliten kann in der Meshtastic App angezeigt werden. Dazu ein paar Screenshots. QUL5 ist damit der T1000e und QUL7 ist das RAK-Tag.


Abb. 1: 2025-10-29 19:52




Abb. 2: 2025-10-29 20:24




Abb. 3: 2025-10-30 07:43




Abb. 4: 2025-10-30 14:14




Abb. 5: 2025-10-30 19:17




Abb. 6: 2025-10-31 08:28




Abb. 7: 2025-10-31 14:56




Abb. 8: 2025-10-31 21:29




Abb. 9: 2025-11-01 07:52



Abbildung 9 zeigt oben rechts, dass QUL5 (T1000e) seit 6h leer ist bzw. sich nicht mehr gemeldet hat. Das heißt, der Akku des T1000e war um 02:00 Uhr am 1. November leer bzw. das T1000e hat sich selbst wegen Akkustand abgeschaltet. QUL7 (RAK-Tag) war dann am 1. November um 12:30 leer, hielt also rund 11 Stunden länger durch.

Auffallend ist, dass das RAK-Tag stets 3.97V oder 3.79 bzw. 58% anzeigt. Das scheint ein Bug zu sein, siehe dazu unten unter "Kinderkrankheiten".

Wegen des GPS-Empfangs fällt auf, dass der T1000e (QUL5) meist einen oder zwei Satelliten mehr empfing als der RAK-Tag (QUL7). Der T1000e hat also einen besseren GPS-Empfang, denn die Aussicht auf den Himmel war stets für beide Geräte gleich.

LoRa-Empfang und Reichweite

Extra für den Nachzügler, das RAK-Tag habe ich den LoRa-Meshtastic Reichweitentest vom September abermals wiederholt. Die genauen Ergebnisse finden sich im Update dieses Reichweitentests.

Hier ist der Empfang bei 3km (Bronnamberg Feuerwehr) hervorzuheben, bei dem beide Geräte eine direkte Verbindung, also Empfang hatten. Dabei hatte der T1000e einen RRSI von -111 und eine SNR von -3.2. Das RAK-Tag kam auf einen RSSI von -121 und einen SNR -12. Während das RAK-Tag nur bei 3 km blicken ließ, konnte eine Verbindung mit dem T1000e auch bei 2.0 (RSSI -99) und 2.5 km (RSSI -114) Entfernung hergestellt werden. Dabei sind das immer nur Momentaufnahmen, bei denen es viele Einflussfaktoren gibt: das Wetter, ob trockenes, oder nasses oder gar kein Laub (Winter) durchdrungen wird, ob vielleicht gerade ein LKW in der (Nicht-)Sichtlinie vorbeifährt, der das Signal blockiert oder umleitet.

Man kann aber sagen, dass T1000e auch beim LoRa-Empfang besser ist als der RAK-Tag.

Kinder-Krankheiten

Der RAK-Tag ist ganz frisch auf dem Markt. So wundern kleine Kinderkrankheiten nicht. Diese sind aber nicht schlimm und können wohl software-seitig mit einem der nächsten Meshtastic-Firmware-Updates ausgebügelt werden.

Da wäre die falsche Akku-Anzeige des RAK-Tag. Diese wird ja, hat man die Energie-Telemetrie-Übermittlung eingeschaltet auf anderen Nodes und in der App angezeigt, so dass man normalerweise weiß, wann es an der Zeit ist, den Tag wieder zu laden. Leider hing der RAK-Test bei 3.79 Volt und 58% fest und zwar die ganze Zeit, bis er sich selbst abschaltete. Das ist natürlich unschön. Ein Firmware-Update auf V2.7.11 brachte noch keine Abhilfe, aber ich schätze, in einer der nächsten Versionen wird das Problem gelöst sein - es sei denn, man misst die Spannung hardwaretechnisch an einer falschen Stelle. Dann hätte die Software keine Chance, das auszubügeln. Das wäre sehr schade.

Aber auch der T1000e ist nicht perfekt: Er hört nicht auf, langsam zu blinken, wenn der Akku voll ist. Man muss sich angewöhnen, in der App oder auf einem anderen Meshtastic Gerät nachzuschauen, ob er PWD (powered) mit mehr oder 4.2 Volt anzeigt. Das ist die Ladeschlussspannung eines Li-Ion Akkus, die bis auf diesen Wert steigt, solange der Akku geladen wird. Das ist allerdings mit Sicherheit nur ein Problemchen, das mit einer neuen Firmware beseitigt werden kann. Schließlich stimmt der Spannungswert jetzt schon. Es fehlt nur, dass die LED aufhört zu blinken und als Zeichen, dass der Akku voll ist, an bleibt.

Mein persönliches Fazit

Beide Geräte kosten knapp 40 US-Dollar und sind mit die günstigsten Geräte im großen Vergleichstest. Beide Geräte haben einen ähnlichen Formfaktor und sind wetterfest. Beide kommen mit einem Pogo-Pin-USB-Kabel, die übrigens untereinander austauschbar sind. Der RAK-Tag hält 20% länger durch. Dafür ist der T1000e kompakter und ein Handschmeichler... welches soll man nun nehmen?

Darauf gibt es keine Patent-Antwort. Auf jeden Fall sollte man sich nicht durch Werbebotschaften blenden lassen, die zum Schluss eventuell nicht genau das halten, was sie versprechen. Wer diesen Artikel bis hier durchgelesen hat, hat ein gutes Bild beider Kandidaten bekommen und muss für sich selbst entscheiden, was ihm/ihr wichtig ist.

Geht für dich Empfang über alles? Nimm den T1000e!

Geht dir die Laufzeit über alles? Nimm das RAK-Tag, das hält 20% länger durch!

Bist du ein Nerd? Nimm auf jeden Fall den T1000e. Der sieht so cool aus!

Du machst eher ernstes Business und suchst etwas, das zu deinem Anzug passt? Nimm das RAK-Tag!

Du möchtest es so kompakt wie möglich? Nimm den T1000e! Der liegt auch besser in der Hand!

Der Preis ist wie gesagt gleich und man macht weder mit dem einen noch anderen Gerät einen Fehler. Welches nun das kleines, wetterfeste "Immer dabei"-Gerät für einen werden soll, liegt an den eigenen Präferenzen. Als Zweitgerät und EDC sind beide empfehlenswert.

Ich persönlich bin ja irgendwie ein Nerd. Mir gefällt das T1000e vom Aussehen und von der Haptik besser. Die farbigen LEDs beim RAK-Tag sind besser, aber so wichtig sind die auch nicht. Genauso wenig wie die 20% längeren Akkulaufzeit, ich lade dann sowieso jeden Tag. Man muss ja auch bedenken, dass die 55 bzw. 66 Stunden sozusagen unter Laborbedingungen (unbewegt am Fenster) zustande gekommen sind. In der Hosentasche unterwegs sieht das wieder anders aus. Und da ist mir der Empfang wichtig, und da ist das T1000e ein bisschen besser als das RAK-Tag.

Kaufinteressenten sollten sich auf jeden Fall auch mein Review vom Seeed Studio T1000-E anschauen, um zu vergleichen, dort ist auch nochmal ein Video verlinkt.

Wer ein Erstgerät sucht und Wert auf ein Display legt, der sollte sich unbedingt auch meine Reviews der anderen Geräte anschauen:

Videos

Mein allererster Eindruck des RAK-Tag und einen Vergleich zum Seeed Card Tracker T1000-E findet sich in meinem Mailbag-Video #145:

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Die große LoRa-Meshtastic Gerätevergleichstabelle stellt alle Kerndaten der unterschiedlichen Geräte übersichtlich gegenüber. Dort findet jeder das richtige Meshtastic Gerät für sich.



Quellen, Literaturverweise und weiterführende Links