Review LilyGo T-Echo Plus Meshtastic Gerät

Das LilyGo T-Echo Plus ist ein Fertiggerät zum Einsatz im Meshtastic-Netzwerk. Man muss lediglich die Meshtastic Firmware via Webflasher auf das Gerät bringen.
Was Meshtastic ist, darüber habe ich einen eigenen Artikel verfasst. Nur ganz kurz (und viel zu vereinfacht) auf den Punkt gebracht: Meshtastic ist wie WhatsApp, nur ohne Internet oder Mobilfunk.
In meinem Review des LilyGo T-Echo Meshtastic hatte ich ja als Kritik angemerkt, dass ich eine Tonausgabe vermisse und dass der Reset-Taster zu leicht versehentlich ausgelöst werden kann.
Nun hat LilyGo das Nachfolgemodell T-Echo Plus vorgestellt.
Auch das kommt wie der Vorgänger in einer stabilen Plastikbox, die mit Schaumstoff ausgepolstert ist. Da kann beim Versand nicht viel schiefgehen. Pluspunkt von mir für dieses kleine, feine Detail.
Im Inneren des T-Echo werkelt wieder als Hauptprozessor ein nRF52840 von Nordic Semiconductor. Die nRF-Mikrocontroller sind für ihre Stromsparsamkeit bekannt. Und das zieht bei diesem Gerät durch, denn auch das ePaper Display verbraucht nur Energie, wenn es aktualisiert wird. Die Anzeige selbst verbraucht keinen Strom. Ein Bild bleibt sozusagen wie ein Zeitungsausschnitt für immer vorhanden - auch ohne Strom.
Und auch der für LoRa zuständige Chip ist wieder ein Semtech SX1262, der ebenfalls auf Stromsparen getrimmt ist. Er verbraucht noch weniger Strom als sein Vorgänger SX1276. Trotz verringerter Leistung ist der Empfang beim SX1262 ein wenig besser als beim SX1276.
Änderungen an der Hardware des T-Echo Plus gegenüber dem T-Echo
Gegenüber der ersten Version des T-Echo unterscheidet sich das T-Echo Plus wie folgt:- größerer Akku: 2400 mAh statt 850 mAh
- verbauter Beeper
- verbauter Vibrationsmotor (noch nicht unterstützt)
- längere Antenne
- wassergeschützteres Design
- versenkte Gummi-Knöpfe
- Befestigungs-Bügel
- gummierte Rückseite
- wesentlich dickeres Gehäuse
Was sofort auffällt, ist die Dicke des neuen T-Echo Plus Gerätes. Vom "Gesicht" her ist die Grundfläche gleich geblieben, aber statt einer Tiefe von 24 mm sind es beim Plus Modell nun 45 mm. Das ist fast das Doppelte. Das wird dem viel größeren Akku geschuldet sein, der natürlich Platz im Innern braucht. Und mit 2400 mAh statt 850 mAh hat er auch fast die dreifache Kapazität, wird also auch volumenmäßig etwa dreimal so groß sein.
Bei LilyGo hat man sich dann wohl gesagt: "Den Formfaktor für die Hosentasche haben wir eh überschritten, dann können wir auch eine einen Millimeter starke Gummiplatte auf die Rückseite aufbringen. Damit liegt das Gerät satt auf dem Tisch." Und da das Gerät eh nichts mehr für die Hosentasche ist, hat man auch gleich noch einen massiven Befestigungs-Bügel angebracht, an dem man das Gerät an eine Gürtelschlaufe oder den Rucksack mit einem Karabinerhaken anbringen kann. Der Bügel sieht schon massiv aus, wie bei einem Vorhängeschloss. Und er ist auch sehr stabil. Damit hätte der Befestigungs-Bügel auch eine vielleicht nicht angedachte Zweitfunktion: Hier kann man das T-Echo Plus gegen Diebstahl schützen, indem man eine Kette durchzieht und es irgendwo mit einem Vorhängeschloss anschließt. Damit das Plastik beim Befestigungs-Bügel keinen Schaden nimmt, ist diese Stelle am Gehäuse nochmals gummiert.
Wahrscheinlich weil man dann eh schon die Hosentaschen-Dimensionen überschritten hatte, hat man dem T-Echo Plus auch eine längere Antenne spendiert, nämlich die vom T-Deck Plus (siehe meine Review hier).
Allerdings ist damit der Empfang ziemlich genau so gut oder schlecht wie mit der Stummelantenne des normalen T-Echo, wie mein Reichweitentest vom 8. Dezember 2025 (siehe Nachtrag in diesem Artikel) gezeigt hat. In manchen topologischen Umgebungen punktet die Helix-Stummel-Antenne des T-Echo, in anderen wieder die gerade Lambda-Halbe lange des T-Echo Plus bzw. T-Desk Plus. Die Unterschiede sind allerdings marginal. Wer es ein wenig kompakter möchte, kann auch eine T-Echo-Stummelantenne auf das T-Echo Plus schrauben. Theoretisch, denn die Antenne gibt es nicht nachzukaufen.
Aber eigentlich würde ich mir für das T-Echo Plus eine um 90 Grad knickbare Lambda-Halbe lange Antenne wünschen. Dann würde die gummierte Rückseite ihre Vorteile ausspielen, wenn man das Gerät auf die Tischplatte legt und die Antenne trotzdem noch nach oben zeigt.
Welche Funktion der gelbe Gummi-Zipfel mit der Aufschrift T-Echo hat, ist mir schleierhaft geblieben. Wahrscheinlich ist er nur ein Design-Element, die die Marke unterstreichen soll. Er mutet ja auch ein bisschen wie ein Label für Textilien an. Erst dachte ich, damit könnte man den Bügel öffnen, aber nein: er ist wie gesagt aus Gummi und der Edelstahl-Bügel hält bombig fest.

Links sind die Tasten für Reset und Bedienung an der selben Stelle geblieben. Allerdings sind sie jetzt nicht mehr aus hartem Plastik, sondern aus weicherem Gummi. Was super ist für den oberen Reset-Taster, den man jetzt nicht mehr aus Versehen drücken wird.
Allerdings suboptimal für den Bedienungsknopf unten, der nach meinem Gefühl jetzt zu schwer einzudrücken ist, wenn man durch die Menüs navigiert. Und da muss man den Knopf viel drücken, was der Bedienlogik mit nur einem einzigen Knopf geschuldet ist.
Ich würde mir oben einen weichen Gummi-Knopf für Reset und unten einen leichtgängigen Knopf für die Bedienung wünschen.

Es fällt sowieso auf, dass sich LilyGo bemüht hat, das Gerät möglichst wasserfest zu machen: Es gibt nun Gummikappen für die Anschlüsse wie USB und auch die gummierten Tasten links sind wasserfester.
Ich würde mich schon trauen, mit dem T-Echo Plus außen am Rucksack bei leichtem Regen zu wandern ohne mir Sorgen zu machen, dass es innen nass wird. Aber das ist nur mein Gefühl, keine Garantie!
Der USB-C-Anschluss zum Programmieren und Laden versteckt sich unter der roten Kappe (auf dem Foto entfernt). Das ist kein Taster und das Herauspfriemeln braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl.
Weiter oben gibt es eine weitere Gummi-Schutzkappe mit der Aufschrift USB. Allerdings ist da eben nicht der USB-Anschluss, sondern ein Grove-ähnlicher Konnektor (mein Artikel zu Grove) für I2C-Erweiterungen, der wie folgt belegt ist:
| LilyGo-T-Echo-Plus-Konnektor (Pin 1 oben bei Antenne) | |
|---|---|
| Pin 1 | VCC 3.3V |
| Pin 2 | GND |
| Pin 3 | I2C SCL P0.27 (27) (!) |
| Pin 4 | I2C SDA P0.26 (26) (!) |

In der Dokumentation von LilyGo steht es leider derzeit (2026-01-15) noch falsch drin. Dort sind SCL und SDA vertauscht. Ich werde LilyGo Bescheid geben und gehe davon aus, dass das alsbald auf deren Seite korrigiert wird.
Ich habe die SCL und SDA selbst noch einmal an einem Oszilloskop gemessen (siehe Video im nachfolgend verlinkten Artikel) und kann deshalb sicher sein, dass meine Angaben (SCL am 3. Pin und SDA am 4. Pin) richtig sind. Auch konnte ich einen BME680 Sensor in dieser Pin-Belegung anschließen und zum Funktionieren bringen.
| Grove-Konnektor (Pin 1 unten verglichen mit LilyGo) | |
|---|---|
| Pin 1 | GND |
| Pin 2 | VCC 3.3V |
| Pin 3 | I2C SDA |
| Pin 4 | I2C SCL |
WARNUNG!: Der T-Echo Plus I2C-Port ist zwar so geformt, dass hier ein Grove-Kabel (eines ohne Klick-Verschlusshebel) hineinpassen würde, aber es ist nicht damit kompatibel! Auch ist durch die Anordnung des Ports auf dem Kopf (180° gedreht) die Pinreihenfolge umgekehrt. Das verbindet SDA und SCL mit 3.3 V und GND vom LilyGo mit einem angeschlossenen Grove-Sensor und vice versa und dürfte so dazu führen, dass keine I2C mehr vernünftig funktioniert. Zum Anschluss von I2C-Komponenten ist also ein selbst gelötetes Kabel nötig, dass sich an die hier vorliegende Pin-Belegung hält.

Auf der Rückseite gibt es nun auch eine Viertel-Zoll-Befestigungsschraube für Kamera-Stative etc. Außerdem gibt es zwei Inserts mit zwei M2 x 2.5mm Schraublöchern zum Anschrauben von eigenen Sensoren, die dann den Grove-Konnektor benutzen können.
Die Inneren Werte und die Software-Versionen
Das Display ist beim Plus-Modell das gleiche wie beim V1-Modell: ein ePaper Display mit 1.54" Diagonale und 200x200 Pixel Auflösung ist schwarz/weiß. Es kommt wieder ein nRF52840 Mikrocontroller zum Einsatz, der besonders stromsparend ist - siehe hierzu mein Review des LilyGo T-Echo Meshtastic.Ausgeliefert wird das T-Echo Plus als LilyGo (Nicht-Meshtastic) Version, was nicht viel mehr als eine Demonstrations-Firmware ist, was das Gerät kann. Meshtastic läuft damit nicht. Dazu muss man sich per Webflash von der Meshtastic-Website die entsprechende Firmware herunterladen.
Da das T-Echo Plus erst kürzlich auf den Markt kam, gibt es dafür noch keine eigene Firmware von Meshtastic. Es gibt auch noch keine Meshtastic Version von LilyGo selbst. Das T-Echo Plus kommt immer mit der LilyGo-Firmware vorinstalliert. Für den Betrieb als Meshtastic Device muss man also die Firmware des LilyGo T-Echo herunterladen. Da im Inneren des T-Echo Plus das Motherboard des T-Echo zum Einatz kommt, sind diese prinzipiell kompatibel - aber eben nicht zu hundert Prozent. Man muss ein paar Anpassungen vornehmen. Und die neuen Features des T-Echo Plus kennt die T-Echo-Firmware natürlich noch nicht. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis Meshtastic auch die neuen Vorzüge des Plus-Modells umsetzt. Ansonsten bleibt einem immer noch, die Firmware selbst anzupassen, wenn man die entsprechenden Skills und die Zeit hat.
Das T-Echo Plus kann endlich auf sich aufmerksam machen. Und zwar gleich doppelt: Mit einem eingebauten kleinen Lautsprecher und mit einem Vibrationsmotor. Der funktioniert auch toll und spürbar in der Lilygo-Test-Software, allerdings kann der Vibrationsmotor mit der derzeitigen Meshtastic-Firmware noch nicht angesprochen werden. Und dem Lautsprecher ist leider noch keine Melodie zu entlocken, sondern nur Gekrächze. Hier scheint es wohl Unterschiede in der Hardware zwischen T-Echo und T-Echo Plus zu geben. Wie man die Meshtastic-Firmware über die Meshtastic-App konfigurieren muss, um wenigstens das Gekrächze herauszubekommen, erkläre ich später. Ebenso wie die GPS-Konfiguration.
Doch zuerst zu der Hintergrundbeleuchtung. Da fand ich das einstufige Einschalten über die Sensortaste ja nicht so toll, weil ich die nachts für zu hell empfand. Ich wünschte mir das Einstellen der Hintergrundbeleuchtung in Stufen. Auch hier gilt: Wie das geht, zeigt die LilyGo-Firmware sehr gut. Allerdings ist das Feature in der Meshtastic-Firmware noch nicht drin. Da funktioniert der Sensor-Knopf einfach gar nicht und man muss derzeit die Hintergrundbeleuchtung umständlich über das Menü einstellen. Aber das dauert hoffentlich nicht allzu lange, bis das in einer neuen Firmware-Version von Meshtastic auch drin ist.
Ob NFC noch im Plus-Modell vorhanden ist, darüber schweigt sich die Dokumentation aus. Diese wurde aber eh bis dato noch nicht unterstützt im T-Echo V1. Da muss ich erst einmal mein T-Echo Plus aufschrauben und analysieren. Was sicher bald ansteht, weil auch die GPS-Einheit eine andere zu sein scheint. Und ich in der Dokumentation bisher nichts finden konnte. Aber das wird einen weiteren Artikel ergeben, der dann sehr technisch wird.
Was ganz neu im Plus-Modell ist, ist ein BHI260AP-Sensor für AI-Motiontracking (z. B. Schrittzähler) mit sechs Achsen. KI bzw. AI steht heutzutage ja überall dran. Früher hat man das "intelligenten Algorithmus" genannt und davor einfach nur Algorithmus, weil Algorithmen eigentlich immer irgendwie intelligent sind. Im Grunde ist der BHI260AP-Sensor nichts weiter als ein Accelerometer und Gyroskop. Das sind alte Bekannte. Wer näher wissen will, wie die Dinger funktionieren, dem seien meine Artikel LSM303C Kompass/Beschleunigungssensor-Chip über I2C-Bus ansteuern und GY-521 Modul mit MPU-6050 Gyroskop/Beschleunigungssensor-Chip über I2C-Bus an Odroid Go ESP32 anschließen zur Lektüre empfohlen. Kurzum: Mit einem solchen Sensor kann man erkennen, ob und wie schnell sich das Gerät in eine Richtung bewegt. Damit lassen sich zum Beispiel Schrittzähler realisieren, weil es beim Gehen mit jedem Schritt immer ein klein wenig hoch und runter geht.
Ich möchte noch ein Wort zum Akku verlieren: Der ist beim Plus-Modell riesig. Das Plus-Modell sollte dreimal so lange durchhalten wie das V1-Modell. Aber es kommt immer darauf an, wie man das Gerät verwendet, darum ist es ein wenig schwierig, exakt zu sagen, wie lange ein Gerät durchhält. Um das zu verdeutlichen hier zwei Anwendungen:
1. T-Echo Plus mit 2400 mAh Akku voll aufgeladen, mit aktivierten GPS, Empfang am Fenster, bei ca. 20°C. Ständige Bluetooth-Verbindung: 43 Stunden Laufzeit durchgängig. 2. T-Echo Plus mit 2400 mAh Akku voll aufgeladen, mit aktivierten GPS, Empfang am Fenster, bei ca. 20°C. Sporadische Bluetooth-Verbindung ein paar mal täglich, danach Trennung der Bluetooth-Verbindung (automatisch durch Energiesparfunktion des Smartphones): 172 Stunden Laufzeit durchgängig. Allein die Bluetooth-Verbindung macht hier den Unterschied zwischen knapp 2 Tagen und über 7 Tagen Laufzeit. Wie gut der GPS-Empfang ist, ob die Hintergrundbeleuchtung an ist, wie der LoRa-Funkempfang ist, wie viele Nachrichten ankommen, ob dabei keine, eine kurze oder eine lange Melodie gespielt wird, welche Bluetooth-Version das Smartphone kann - als das wirkt sich auf die Laufzeit aus. Und natürlich wie viele Stunden man am Tag das Gerät eingeschaltet hat.
Aus diesen Gründen macht es eigentlich wenig Sinn, eine Akkulaufzeit in Stunden anzugeben. Die Angabe der Akku-Kapazität in Millamperestunden ist das genaueste, was man geben kann. Den Rest muss man selbst abschätzen. So kann man beispielsweise abschätzen, dass die Laufzeit bei gleichem Verhalten mit dem T-Echo Plus etwa zweieinhalb bis dreimal länger sein wird als mit dem T-Echo V1. Was schon ein gewaltiger Unterschied ist.
Meshtastic Software
Auch wenn das Motherboard im T-Echo und T-Echo Plus gleich sein soll, muss es doch Unterschiede geben, denn das T-Echo Plus funktioniert nicht ohne Konfigurationsanpassungen mit der T-Echo Meshtastic Firmware. Das originale T-Echo läuft ohne jedwege Anpassung mit der Meshtastic Firmware - out of the box.Vergleichen wir doch einmal die Pinbelegungen:

Wichtig sind für uns folgende Pins:
In Klammern die absolute Pin-Nummer. Wie ich in meinem Artikel Vorstellung des nRF52840 ProMicro/SuperMini Board (nice!nano kompatibel) erkläre, verfügt der nRF52840 Mikrocontroller über zwei IO-Bänke: P0 und P1. Die Nummerierung der Bank Null erfolgt von Pin 00 bis Pin 31. Banks Eins geht dann bei 32 los und geht theoretisch bis 63. In der Meshtastic Firmware muss der absolute Pin angegeben werden, also der in Klammern.
| GPS | |
|---|---|
| TX | P1.08 (40) |
| RX | P1.09 (41) |
| Wake | P1.02 (34) |
| Reset | P1.05 (37) |
| PPS | P1.04 (36) |
| Buzzer | |
|---|---|
| Buzzer | P0.06 (06) |
| Vibrationsmotor | |
|---|---|
| I2C-Adresse | ? |
| Enable | P0.08 (08) |
| Bewegungssensor BHI260AP | |
|---|---|
| I2C-Adresse | ? |
| I2C SDA | P0.26 (26) |
| I2C SCL | P0.27 (27) |

Die GPS-Pins sind zwar die gleichen wie beim T-Echo, trotzdem funktioniert das T-Echo-Plus-GPS nicht ohne manuellen Eintrag. Diese erfolgen in der Meshtastic App via Bluetooth in Geräteeinstellungen > Standort:

GPIO GPS Empfangen: Pin 41
GPIO GPS Senden: Pin 40
GPIO GPS aktiv: Pin 36

Der Vibrationsmotor ist (noch) nicht zur Zusammenarbeit zu bewegen. Selbst wenn man unter Moduleinstellungen > Externe Benachrichtigungen in der Meshtastic App via Bluetooth den entsprechenden Pin einträgt. Ähnlich verhält es sich mit dem Buzzer. Außer einem eher leisen Summen bzw. Gekrächze ist dem Gerät (noch) nichts zu entlocken. Aber wenigstens das erreicht man mit folgenden Einstellungen:

Benutze PWM Summer: aus
Ausgabe Summer (GPIO): 6
I2S als Buzzer verwenden: an
Das alles wird bei einer der nächsten Firmware-Versionen sicher berücksichtigt und dann besser werden.
Bezüglich der Bedienung über die Meshtastic-App siehe mein T-Echo Review und bezüglich der Bedienung der Meshtastic BaseUI Firmware (V 2.7.10) siehe das folgende Youtube-Video:
Derzeitiges Fazit
Das T-Echo Plus macht vieles gegenüber dem T-Echo besser. Allerdings ist das Gerät noch so neu, dass sich die Meshtastic-Firmware noch nicht hat darauf einstellen können, aber das kommt sicher bald.Man muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass das Plus-Modell ein ziemlicher Brocken ist, der nicht mehr in die Hosentasche passt. Dafür hat man eine fast schon überdimensionierte Akku-Kapazität. Erfreulicherweise ist der Preis des Plus-Modell fast der gleiche wie das Standard-Modell. Da sollte man also zugreifen, soweit einem nicht der kleine Formfaktor des T-Echo V1 wichtiger ist.
Dem unteren Bedienungsknopf aus Gummi kann ich allerdings wenig abgewinnen. Er ist einfach zu schwergängig. Auch hat man hier die Chance verpasst, ein paar mehr Bedienknöpfe einzubauen. Wie man das perfekt machen kann, zeigt der Seeed Studio Wio Tracker L1 Pro Meshtastic Transceiver (mein Review). Der hat dafür aber wieder andere Punkte, die beim T-Echo besser sind.
Ich kann nur sehr die Lektüre meines Artikels LoRa-Meshtastic Gerätevergleich: Die große Vergleichstabelle ans Herz legen, um das richtige Gerät für einen selbst zu finden. Diese werde ich natürlich zeitnah mit dem neuen T-Echo Plus ergänzen.
Videos zum neuen T-Echo Plus
Unboxing und mein allererster Eindruck des T-Echo Plus im Mailbag #151:Ausführliches Review des T-Echo Plus und Konfiguration über die Meshtastic App, damit der GPS-Empfang funktioniert:
Aufgeschraubt und reingeschaut: Wie sieht die neue Hardware des T-Echo Plus aus?
Videos zum T-Echo erste Version zum Vergleich
Mein allererster Eindruck der LILYGO T-Echo, als ich ihn das erste mal sehe. Beim Auspacken beim Mailbag-Video #137:Hier habe ich mir den T-Echo genauer angeschaut und gezeigt, wie man ihn konfiguriert. Eine Anleitung zur Benutzung sozusagen:
Und in diesem Video schraube ich den T-Echo auf und schaue mir die Innereien an:
Weiterlesen...
Ich kann wie gesagt nur sehr die Lektüre meines Artikels LoRa-Meshtastic Gerätevergleich: Die große Vergleichstabelle ans Herz legen, um das richtige Gerät für einen selbst zu finden. Diese werde ich natürlich zeitnah mit dem neuen T-Echo Plus ergänzen.Quellen, Literaturverweise und weiterführende Links
- Was ist Meshtastic?
- Nordic Semiconductor nRF-Familien / Varianten im Vergleich zum ESP32
- Wikipedia: LoRa / LoRaWAN
- Wikipedia: Meshtastic
- meshtastic.org

- Meshtastic: Download App: Apple, Android

- Device Configuration: CLIENT, CLIENT_MUTE, CLIENT_HIDDEN, REPEATER, ROUTER etc.

- Meshtastic Firmware: Dokumentation LILYGO® TTGO T-Echo devices

- Github: LilyGo SoftRF Firmware

- GitHub: LilyGo T-Echo Firmware

- T-Echo Plus im Amazon-Shop
- T-Echo Plus im LILYGO-Shop
- T-Echo V1 im Amazon-Shop
- T-Echo V1 im LILYGO-Shop
- Mein Review über das T-Echo V1
- LoRa-Meshtastic Gerätevergleich: Die große Vergleichstabelle
- LoRa-Meshtastic Reichweitentest über 2, 2.5 und 3 km
