Seite 3 der Witze-Kategorie "Schüler und Studenten"

Schüler und Studenten #11

Ein Schulinspektor besuchte einmal eine Mittelschule in Niederoesterreich.
Er kam in eine Deutschstunde. Am Ende der Stunde fragte er einen Schueler: "Was weisst Du ueber den zerbrochenen Krug?" Der Schueler fing an zu
weinen und antwortete: "Ich war es nicht!"
Danach sprach der Schulinspektor noch mit dem Lehrer und erwaehnte auch
sein Erlebnis am Ende der Stunde: "Ich fragte einen Schueler, was er ueber
den zerbrochenen Krug wisse. Dann fing der Schueler an zu weinen und
sagte, er sei es nicht gewesen." Da meinte der Lehrer: "Dieser Schueler
kommt aus einer ehrlichen Familie. Wenn er behauptet, er sei es nicht
gewesen, dann ist er es auch nicht gewesen." "Nanu" dachte der Inspektor. "Ich kann begreifen, dass der Schueler den
zerbrochenen Krug nicht kennt, aber der Lehrer sollte dieses Theaterstueck
schon kennen." Er suchte den Rektor auf und erzaehlte ihm die ganze
Geschichte. "Eine traurige Geschichte," sagte der Rektor, "die sich da an
meiner Schule abspielt." Er dachte eine Weile nach und sagte: "Ich denke,
die beste Loesung ist, ich bezahle diesen Krug und dann vergessen wir die
ganze Geschichte" Nun war es dem Inspektor zu viel. Er ging nach Wien ins
Unterrichtsministerium und erzaehlte dem Unterrichtsminister die ganze
Geschichte. Der Unterrichtsminister wurde zornig: "Ich dachte bisher
immer, so etwas kann in oesterreich nicht passieren. Und nun, ausgerechnet
waehrend ich Unterrichtsminister bin, tritt diese schlimme Wendung ein. Da
muessen wir hart durchgreifen. Ich hoffe nur, dass diese Geschichte vor
der oeffentlichkeit geheim gehalten wird. Wenn dies auskommt, so lacht man
auf der ganzen Welt ueber unsere Schulen." Er lief hin und her und dachte
ueber die Massnahmen nach, die er ergreifen sollte.
Ploetzlich fand er die Loesung: "Wenn der Rektor den Krug bezahlen will, dann hat er ihn auch zerbrochen!"

Schüler und Studenten #12

"Du da - neben der Tuer" fragt der Lehrer, "wann wurde Goethe geboren?" "Weiss´ ich nicht." "Aha. Und wann wurde Luther geboren?" "Weiss´ ich auch nicht." "Sag´ mal, hast du gestern Hausaufgaben gemacht?" "Nein, Skat gespielt." "Das ist ja ein starkes Stueck, junger Mann - was willst du dann eigentlich hier?" "Gluehbirnen auswechseln. Ich bin der Elektriker."

Schüler und Studenten #13

Oliver kommt zu spät in die Schule und entschuldigt sich: "Es lag
daran, dass einer Frau im Bus ein Fünfmarkstück runtergefallen
ist." - "Achso", sagt der Lehrer, "und du hast ihr suchen geholfen. Das
war aber sehr nett von dir." - "Nein, ich hatte meinen Fuß drauf und
musste warten, bis sie ausstieg!"

Schüler und Studenten #14

Es war einmal in Kopenhagen. - Das nun folgende war wirklich eine Frage,
die in einer Physikprüfung, an der Universität von Kopenhagen,
gestellt wurde:
"Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem
Barometer feststellt."

Ein Kursteilnehmer antwortete: "Sie binden ein langes Stück Schnur an
den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des
Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge
des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes."

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer
dermaßen, daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er
appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung, daß seine
Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen
unabhängigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden. Der
Schiedsrichter urteilte, daß die Antwort in der Tat korrekt war,
aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige. Um das Problem zu
lösen, wurde entschieden, den Kursteilnehmer nochmals herein zu
bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche
Antwort geben könnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit
den Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf
nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn,
daß die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, daß
er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden
könnte, welche er verwenden sollte. Als ihm geraten wurde, sich zu
beeilen, antwortete er wie folgt:
"Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers
nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen, die es
braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann
mit der Formel H=0.5g*t im Quadrat berechnet werden. Das Barometer
wäre allerdings dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des
Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens
messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers,
anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen
Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten,
könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und
es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem
Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der
gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt,
würde es am einfachsten gehen, da hinauf zu steigen, die Höhe
des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben
zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung
wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer
benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem
Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare
umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden, die Unabhängigkeit des
Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden,
würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des
Hausmeisters zu klopfen und ihm zu folgendes zu sagen: "Wenn Sie ein
nettes neues Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier,
vorausgesetzt Sie verraten mir die Höhe dieses Wolkenkratzers."

Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne überhaupt, der
den Nobelpreis für Physik gewann....

Schüler und Studenten #15

Olli schreibt im Diktat das Wort "Tiger" klein.
Seufzt die Lehrerin:,,Ich habe euch doch schon hundertmal erklärt:
Alles, was man anfassen kann wird großgeschrieben!"
Wundert sich Olli:,,Na, dann versuchen sie dochmal einen Tiger
anzufassen..."


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