Über den Autor / Computer-Historie (Seite 4)

 
2009Notebook Medion P8610
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Mit meinem aktuellen Notebook mit Pentium III-Prozessor mit 1Ghz und vor allem nur 256 MB RAM war kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Gleichzeitig war mein Desktop-Rechner auch nicht mehr up-to-date. Was lag da näher, als sich ein kräftiges Notebook anzuschaffen, das für beides taugt. Das man als Desktop-Rechner benutzen kann und notfalls doch mal mitnehmen? Als bei Aldi das entsprechende Angebot mit in Form eines Akoya P8610 mit großem 18.4 Zoll Display mit 1680x945 Pixeln in 16:9 (nicht spiegelnd, das war mir wichtig), anständigem Dual Core Prozessor (intel Core 2 Duo T5800 mit 2 Ghz), 4 GB RAM, 320 Gb Festplatte und anständigen Tastatur daherkam, habe ich zugeschalgen. Die integrierte Grafikkarte mit einer NVIDIA GeForce 9600M GS GPU und 512 MB Grafikspeicher übertraf sogar die Grafikpower meines derzeitigen Desktoprechners, obwohl da auch eine extra 3D-Grafikkarte drin steckte.
Allerdings merkte ich dann doch schnell, dass es nicht bequem ist, lange auf einer Notebook-Tastatur zu tippen und wenn man eine externe benutzte, war der Bildschirm wieder weiter weg. Außerdem musste man immer auf den heruntergucken. Ergonomisch ist so eine Notebook nichts. Trotzdem spielte ich meine aktuellen 3D-Titel auf dem Notebook, weil das mehr Grafikpower hatte. Als ich dann einen neuen Desktop-Rechner hatte, wanderte der P8610 ins Schlafzimmer, wo er sich dank der großen Displays hervorragend dazu eignet, noch ein Filmchen zu streamen, bevor dann das Licht ausgeht. Die von Aldi mitgelieferte DVB-T-Karte und Fernbedienung bringen dann sogar das Fernsehprogramm komfortabel auf den Schirm.
Auf dem Notebook läuft Windows Vista, dass ja nicht als bestes Betriebssystem von Microsoft bekannt ist, aber für seine derzeitige Zwecke ist es okay und ohne würde die Fernbedienung und das Media Center nicht mehr funktionieren. Also bleibt es drauf. Schön ist auch der externe eSATA Anschluss, an den mal schnell eine nackte Festplatte angeschlossen werden kann. Den DVD-Brenner habe ich noch nie verwendet, aber er stört ja auch nicht.
 
2009Netbook Medion Akoya E1210
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Das große P8610-Notebook taugte ja nicht so richtig für unterwegs, weil es mit seinen 3 kg und der Größe nicht so richtig mobil war. Da kam mir der Trend der netbooks gerade recht. Das waren kleine, sehr kompakte Notebooks zu günstigen Preisen. Dafür musste man bei Leistung und Auflösung Abstriche machen. Aber für das Surfen unterwegs, eine Excel-Anwendung oder dergleichen reichte die Power schon. Ich wartete noch ein bisschen, bis zunehmende Konkurrenz zu günstigen Angeboten auf dem Markt führten und entschied mich dann für ein netbook mit einer guten Tastatur, wie ich meinte, dem medion Akoya E1210. Der war günstig, und hatte alles, was man so brauchte: WLAN, einem hellem 10 Zoll Display mit einer Auflösung von leider nur 1024x600 Pixeln, einer Intel Atom N270 CPU mit 1,6 GHz, 1 GB RAM, Intel GMA950 Grafik mit 64 MB und einer relativ großen 80GB-Festplatte. Bluetooth ist nicht on board, kann aber über ein USB-Dongle leicht nachgerüstet werden. Das netbook läuft unter Windows XP, so dass alle Programme laufen, so sie denn auf dem kleinen Bildschirm darstellbar sind. 600 Pixel vertikal sind echt nicht viel. Die Akkulaufzeit ist mit 3h ganz okay, kann aber mit einem eee-PC und dessen 8h nicht mithalten.
 
2010Intel Core i5-750
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Und wieder mal war es an der Zeit, das Innere meines geliebten Lian Li Alugehäuses upzudaten. Es kam ein intel core i5-750 Quad Core Prozessor in einem neuen Mainboard mit dem allerneuesten USB 3.0-Standard, diesmal von Asrock (die LEDs mit Fehlercodeanzeige, genannt Dr. Debug fand ich sehr nützlich) zum Einsatz. Die CPU macht 2.66 bis zu 3.2 Ghz im turbo-Modus und verhält sich stromsparend. Nach der alten Regel "neues Mainboard = neues RAM" kamen noch 8 GB schnelles DDR3-RAM dazu. 8 GB RAM bedeutet natürlich ein 64bit-Betriebssystem, damit auch mehr als nur 2 davon verwaltet werden können. Dies sollte Windows XP Professional 64bit bewerkstelligen. Da die 3D-Grafikkarte auch sehr in die Jahre gekommen war, war hier auch eine neue fällig, wobei ich einen Kompromiss zwischen Preis, Leistung und Stromverbrauch wählte und bei der Geforce GTX 460 von Gainward mit 768 MB landete. Dem Stromverbrauch kam auch das neue Netzteil von Cougar, ein Power X 550W 80+ mit bis zu 87% Effizienz zu Gute.
Aber irgendwie wollte XP64 nicht so recht mit dem neuen .net Framework zusammen arbeiten und so kam dann eine Migration zu Windows 7 Professional. Seitdem läuft das System sehr gut und sehr stabil bei akzeptablen Stromverbrauch (ca. 90 W ruhender Desktop bis 270 W maximaler Verbrauch bei 3D-Spielen).
 
2012HTC Evo 3D
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made by HTC
Mobiles Internet benötige ich hauptsächlich wegen meines Hobbys Geocaching. Irgendwann stellte geocaching.com die Cache-Listing-Seiten auf Bilder und Javascript-Nachlade-Logs um. Die Javascripts hat mein Windows Mobile Browser nicht gefressen und so war Essig mit Caches nachgucken unterwegs. Also musste ich mich mal wieder nach was neuem umschauen. Die beste Plattform schien mir Android zu sein und als beim Media Markt das HTC Evo 3D im Angebot war, schlug ich zu. Erst hatte ich meine Bedenken wegen des Bildschirms. Und zwar dass der im Normalmodus schlechter sein würde, weil er ja auch 3D darstellen kann/muss, aber das stellte sich nicht als ein Problem heraus. Später habe ich mir dann noch eine SIM-Karte mit Internet-Flat geholt. Somit ist das Evo 3D mein ständiger Begleiter und kann jederzeit und (fast) überall ins Internet. Fotos in 3D machen und auch in 3D wieder anschauen zu können ist eine nette Spielerei. Ich würde die Bilder gerne mal auf einem großen 3D-Fernseher sehen, hatte aber noch keine Gelegenheit dazu.
Außer 3D bietet das 3D Evo noch eine 1.2 Ghz Qualcomm MSM8260 Dual Core CPU und 1GB internen Speicher, den ich durch eine micro sd Karte mit 32 GB erweitert habe. Natürlich kann man damit in allen Netzen telefonieren. Internet geht bis 7.2 Mbit/s HSDPA. WLAN, Bluetooth, GPS sind on board und das 4.3 Zoll Gorilla Glas Display hat 580x960 Pixel. Bilder können bis 4.9 Megapixel haben und Videos auch in 3D bis 720p aufgenommen werden. Der separate Kameraauslöser ist wieder sehr praktisch. Beim ersten Druck startet er von überall aus die Kamera-App und danach wird durch halbes Durchdrücken scharfgesteltl und ganzes Durchdrücken ausgelöst. Die Aufnahmen sind ganz okay, aber schlechter als mit meiner Kompaktkamera.
Ich habe dem Evo 3D einen Akku mit doppelter Kapazität spendiert, was es zwar noch ein bisschen dicker macht, aber dafür hält es jetzt auch einen Tag intensiven Betriebes durch. Meist musst es alle 2 Tage ans Netz. Netter Neveneffekt: die Kameraoptik steht jetzt nicht mehr hervor, was zu kippeln flach auf dem Tisch führte. Da ich das Evo 3D sowieso immer in der Gürteltasche trage, stört mich die größere Dicke kaum. Ich finde sogar, es liegt jetzt noch besser in der Hand.
 
2014Acer Iconia W3-810 Windows Tablet
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Ein netbook ist schon sehr mobil und praktisch. Noch mobiler ist nur ein Tablet. Da war ich schon lange Zeit scharf drauf, allerdings sollte es eines mit Windows sein, damit ich alle Programme auch unterwegs benutzen könnte. Ein Android Tablet fand ich nicht so nützlich, wenn man schon ein Android Smartphone dabei hat. Okay, man sieht mehr, aber zur Not geht auch das Smartphone.
Windows Tablets sind allerdings wesentlich teurer als Android Tablets, besonders, wenn darin eine x86 CPU werkeln soll, was ich wollte, damit auch alle selbstgeschriebenen Programme laufen. Das Acer W3-810 ist eigentlich schon ein Auslaufmodell und wird wegen des nicht so tollen Displays verschrien, was es wohl ein bisschen zum Ladenhüter macht. Was sich wiederum im Preis niederschlug. Der dermaßen fiel, dass ich es als Schnäppchen empfand, zuzuschlagen. Ja, das 8.1 Zoll Display mit 1280x800 Pixeln ist wirklich nicht toll. Nicht so brillant, wie man es von anderen Tablets fast schon gewohnt ist, irgendwie ein bisschen vergrisselt, nicht gestochen scharf und dazu auch noch spiegelnd. Ich habe eine mattierte Displayschutzfolie drauf gemacht, die ja eigentlich auch ein bisschen streuen, aber die Displayqualität hat sich dadurch nicht weiter verschlechtert. Wahrscheinlich wäre ein spiegelndes, besseres Display mit Anti-Refelx-Folie auch nicht mehr so toll
Im Inneren werkelt eine intel Atom Z2760 Dual-Core CPU mit 1.8 GHz, der stolze 2 GB RAM zur Seite stehen. Die 32 GB internen Flash-Speicher habe ich durch eine 32 GB micro SD erweitert.
Bluetooth und WLAN sind schon on Board. Internet über eine SIM-Karte und ein GPS-Empfänger wären natürlich toll gewesen, aber ich kann auch ein WLAN über mein HTC aufspannen und dort auch GPS-Anwendungen laufen lassen. Das Tablet soll ja auch mehr mein netbook ersetzen und ist mit seinen 500 g so portabel, dass ich es überall mitnehmen kann, wenn auch ein bisschen groß für die Hosentasche. Die 8h Akkulaufzeit sind auch ein großes Plus, so dass bei Tagesausflügen kein Netzteil mitgeschleppt werden muss. Auch eine Tastatur muss man nicht mitnehmen, zur Not geht die Bildschirmtastatur. Wenn es aber unterwegs zum Beispiel lange Geocaching-Logs zu schreiben gibt, schwöre ich auf meine Microsoft Bluetooth Tastatur 5000, auf der es sich sehr gut tippen lässt.
Ein kleines Manko ist mir allerings schon aufgefallen: Manchmal will der Touchscreen einfach nicht reagieren nach dem Hochfahren. Da hilft dann nur ausschalten und neu starten. Ob das nun an der evtl. zu engen Hülle liegt, ein Wackelkontakt oder ein Treiberproblem ist, konnte ich noch nicht feststellen. Es tritt zum Glück nur sporadisch auf.
Windows 8 wurde gleich installiert mitgeliefert. Ich habe es auf Windows 8.1 upgegradet. Windows 8 macht auf einem Tablet so richtig Spaß. Auf einem Desktop würde ich mir nie Win 8 installieren. Es macht einfach keinen Sinn, Kacheln mit einer Maus zu bedienen. Aber auf dem Tablet ist es genau das richtige. Allerdings sind auf dem doch relativ kleinen Display noch nicht alle Programme sicher nur mit dem Finger zu bedienen. Nicht umsonst ist eine Art Vergrößerung in Windows voreingestellt, die 1024x600 Pixel große Fenster auf die 1280x800 Pixel Auflösug "zoomt", was die effektive Auflösung auf 1024x600 und damit netbook-Niveau herabsetzt. Zum Glück kann ich mir meine eigenen Programme designen, wie ich möchte und so auch gut bedienbar für mein Tablet machen. Meine neue Webseiten-Navigation ist ja quasi wie geschaffen fürs Tablet mit den etwas größeren Buttons.
Toll ist auch der USB-Port, über den man sogar einen USB-Hub und damit jedes möglich Windows kompatible USB-Gerät anschließen kann, natürlich auch eine Maus.


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