Über den Autor / Computer-Historie (Seite 3)

 
2002Ein paar Testrechner
Um selbstentwickelte Software auf den unterschiedlichen Windows-Version (95, 98, ME, NT 4.0, XP) schnell testen zu können, habe ich drei gebrauchte Rechner auf eBay ersteigert und ans Netzwerk gehängt. Außer zum Testen gebrauche ich diese auch für Software-Dauertests oder zum errechnen der Logfile-Auswertungen (was ganz schön Zeit in Anspruch nimmt), um mit dem Hauptrechner ungestört weiterarbeiten zu können. Diese Rechenknechte sind zwar nicht die aktuellsten Modelle, zum Testen aber genügend schnell.

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Compaq Professional Workstation 5000 mit 2x intel Pentium-Pro-Prozessoren mit 200 Mhz, 64 MB RAM und Festplatten mit 20.4 GB (SCSI)
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IBM PC Server 315 mit intel Pentium-Pro-Prozessor mit 200 Mhz, 64 MB RAM und Festplatten mit 6.4 GB (SCSI)
Bild Bild Bild Bild Bild Bild selfmade AT-Desktop mit Intel Pentium MMX 233 Mhz, 96 MB RAM und Festplatten zu 26.3 GB (SCSI)
 
2003Athlon XP 2200+
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Athlon XP
Ich brauchte einen Webserver, der ins Rechenzentrum in Nürnberg gestellt werden sollte. Der sollte möglichst billig sein, aber trotzdem ein paar Leistungsreserven haben. Heraus gekommen ist ein Athlon XP 2200+ System mit einem Micro-ATX-Motherboard, auf dem LAN, Grafik und Sound schon integriert sind und deshalb ohne zusätzlichen Karten auskommt. Sound wird nicht gebraucht und welche Grafikkarte drinsteckt ist bei nur-2D-Betrieb über Fernwartungs-Software herzlich egal. Dazu kommen eine 80 GB-Festplatte und 256 DDR-RAM und ein CD-ROM-Laufwerk. Auch erfreulich: in dieser Konfiguration verbraucht das System nur 75 Watt im Betrieb. Mittlerweile steht der WebServer bei mir im Büro (das mit dem RZ hat sich als Reinfall herausgestellt) und verrichtet dort klaglos seinen Dienst.
 
2004Athlon 64 3400+ (Clawhammer)
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Athlon 64
Letztens habe ich jemanden sagen hören: mehr als ein 500 Mhz-Pentium ist Blödsinn, dass kann kein Mensch ausnutzen. Derjenige hat das wirklich ernst gemeint. Nunja, 1979 hatte auch jemand ernsthaft gemeint, 640 KB RAM reicht für jeden für alle Zeiten.. ja, ich selbst habe Ende der 80er geglaubt, mit einer dieser damals neuen "Riesenplatten" von 1 GB wären alle meine Datenspeicher-Probleme für immer erledigt.
Doch es ist wieder die Zeit gekommen, in der ich die Kurbel an meinem PC suche, an der ich drehen muss, damit es schneller geht; auf den PC warten ist einfach widerlich. Also hieß es mal wieder: aufrüsten. Her mit der Geschwindigkeit.
Geworden ist es wieder ein AMD-Prozessor, genauer: ein Athlon 64 3400+ (ich habe die 2.2 GHz Clawhammer mit 1 MB Level2-Cache der 2.4 GHz Newcastle mit 512 MB Cache vorgezogen) samt passenden Motherboard (MSI K8N Neo Platinum) und 1 GB RAM. Den Speicherplatz hab ich mit einer Maxtor SATA-Platte mit 200 GB ein wenig aufgestockt. Interessant ist, dass man mittlerweile 500 EUR und mehr für eine Grafikkarte ausgeben kann.. da ich nur selten spiele, muss eine Karte (MSI GeForce 5700 FX) für etwas über 100 EUR reichen.
Etwas enttäuscht bin ich von dem Motherboard: z. B. macht die Platte am 1. SATA-Port Probleme, IDE-Zugriffe vom DVD-ROM blockieren zeitweilig bei Lesefehlern die USB-Maus, die Northbridge wurde mit knapp 50 °C zu heiss und lässt Programme abstürzen, sodass ich dort noch extra einen großen Kühler draufsetzen musste. Und das Neo-Board kommt eigentlich in allen Tests mit am besten weg.. da möchte ich nicht wissen, was die anderen Boards für Macken haben. Achja, der RAM läuft nur mit 166 MHz fehlerfrei, obwohl das SPD 2,5-3-3-8 bei 200 Mhz bescheinigt. Eine Umtausch-Was-Ist-Schuld-MotherBoard-Chipsatz-Treiber-Oder-RAM-Orgie habe ich mir erspart, auch weil das RAM unter DOS bei 200 Mhz mit Memtest86 auch nach Stunden noch keine Fehler meldet.
Da die Backups, die ich regelmässig mache, mittlerweile 3 CDs brauchen, habe ich mit noch einen DVD-Brenner, die mittlerweile echt bezahlbar sind, gegönnt; jetzt bekomme ich wieder alles auf ein Medium.
Der neue Rechner (bzw. die Einzelteile) fanden in meinem alten, geliebten Lian-Li-Gehäuse ihr neues Zuhause, der Rest des alten Rechners fand in einem neuen Billig-Gehäuse (das gar nicht mal so schlecht ist) Platz.
Um auf den Typen mit der 500 MHz-Theorie zurückzukommen: Für alle Zeiten wird das auch nicht reichen. Für irgendwas braucht man dann wieder mehr Power. Ausserdem wachsen die Aufgaben eines PCs mit seinen Leistungen. Früher hätte man auch nicht daran gedacht, mit dem PC TV-Programme aufzunehmen und echtzeit in DivX zu kodieren oder die Grafik von Spielen in Echtzeit zu berechnen. Und für eine vernünftige Spracherkennung braucht man auch viel Power. Die Grenzen setzen im Grunde die Sinne des Menschen. Und bis z. B. die Grafik so weit ist, dass sie das menschliche Auge perfekt täuscht ist es noch ein langer Weg, auf dem noch etliche Aufrüstungen liegen.
 
2005C64DTV (V2 PAL)
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64DTV
22 Jahre nach meinem ersten C-64 im Brotkasten-Format Bild erhält der Commodore 64 wieder Einzug in mein Wohnzimmer, diesmal in Form eines Joysticks Bild, dem C64DTV, eines C64-on-a-chip-ASIC Bild, eingebaut in einen Competition Pro-Nachbau - DTV steht dabei für "direct-to-tv", er wird direkt an den Fernseher angeschlossen und liefert dort Bild Bild und Ton. Was früher richtig groß war Bild, findet jetzt in einem Joystick Platz, inklusive 30 Spiele Bild, faszinierend.
Bei den Spielen sind auch meine einstigen Favoriten Impossible Mission Bild und Paradroid dabei, und das unvergessende Jumpman Junior. Gerade Impossible Mission hat es mir wieder angetan. Der einst auf Eis gelegte Ehrgeiz, dieses Spiel zu schaffen, ist neu entflammt und fast hätte ich es nun auch geschafft, doch leider hat mich der allerletzte Roboter im Raum, wo Elvins Labor liegt, im allerletzten Moment eingeäschert: Alle 9 Puzzle-Rätsel Bild gelöst, das Passwort vollständig, ich muss nur noch den Raum betreten und das Ende genießen, und dann... kann der allerletze Roboter unerwartet schießen.. BBBSSSSSTTT! Bild Doch so schnell gebe ich nicht auf. Ich werde dieses Spiel schon noch schaffen! Der Joystick ist allerdings jetzt schon nicht mehr so präzise wie am Anfang, kein Wunder, hat er keine Mikroschalter wie das Original Bild, sondern nur Gummi-Noppen. Aber ich habe ja noch die guten alten, originalen Competition Pro's von C-64 und Amiga auf dem Dachboden, die jetzt zu neuen Ehren kommen, weil ich sie an den C64DTV anschließen kann, dank flugs angelöteter und eingebauten Buchsen Bild. Und meine "übriggebliebene", schnucklig kleine Industrietastatur Bild - der ich einst das Touchpad geraubt habe - macht sich am C64DTV auch super. STRG halten und der C64DTV bootet im Basic-Modus.. Bild Eigentlich hätte ich damit genug an mein C64DTV rumgelötet Bild - schließlich gibt es noch einen Emulator auf dem PC. Obwohl, ein Interface für eine SD-Karte, die am PC beschrieben und in die DTV gesteckt werden kann, davon würde ich mich noch hinreissen lassen - Bastelvorschläge / Anleitungen dazu sind höchst willkommen ;-)
Mit Stolz darf ich heute (15. Dez.) nachtragen, dass ich Impossible Mission I Bild nun doch endlich geschafft habe. Ein Bildschirmfoto Bild belegt meinen Highscore von 15953 Punkten.
Einen kleinen, batteriebetriebenen Bild LCD-Fernseher habe ich auch noch "ausgegraben". Den kann ich auch an den C64-DTV anschließen Bild und hätte so einen hochportablen C64DTV, aber auf dem großen Fernseher macht das Spielen natürlich viel, viel mehr Spaß.
Nachdem nach 6 geschafften Türmen von Impossible Mission II Bild, das sich übrigens nicht pausieren lässt, die Akkus leer gingen, habe ich noch eine Buchse Bild für ein Standard 6-Volt Netzteil angelötet. Bild Glücklicherweise kommt die Tastatur auch mit den 6 V sehr gut zurecht. Impossible Mission habe ich dann auch noch geschafft Bild und einen Highscore Bild von 78600 Punkten erreicht.
Im DTV-Hacking-Board (en) wurde ein Vorschlag zur Korrektur der falschen Farbpalette Bild des C64DTV gemacht, der darin besteht, die in der Fabrik falsch gesetzten Widerstände wieder zurück zu tauschen. Das Ergebnis macht Sinn, die Farben passen besser Bild, aber weiss ist immer noch nicht richtig hell, sondern immer noch eher grau. Wahrscheinlich gehören die Widerstände, die für die Helligkeit zuständig sind, ein paar Ohm niedriger. Aber für jetzt hab ich erstmal genug gelötet :)
Ich habe zwischenzeitlich für fast alle Spiele, für die dies möglich ist Cheat- und Trainer-Pokes herausgefunden bzw. gesammelt. Aber selbst sind ein paar Spiele durch sehr knackig schwierig. Nun, damals mussten halt auch die ziemlich einfach gestrickten Spiele über Stunden unterhalten, und so mancher Hersteller hat wohl versucht, das über den Faktor Schwierigkeitsgrad zu regulieren.
 
2007MDA Pro (HTC Universal)
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made by HTC
Okay, mit dem Motorola Razor konnte ich schon e-mails abholen, aber so richtig das Wahre ist das dann doch nicht. Als das Razor dann seinen Geist aufgab, weil ich patschnass im Regen stand und es dabei selbst in meiner Hosentasche feucht wurde, fiel die Entscheidung: wieder einen gescheiten PDA und ein billiges Handy nur für's telefonieren. Eine Tastatur war mir wichtig und als ich günstig an einen gebrauchten MDA Pro kam, war der neue PDA gefunden. Mit Windows Mobile 5, 640x480 full VGA Pixel-Display, 64 MB RAM, 128 MB ROM, 520 MHz-CPU, GPRS und UMTS (max 384 kbit/s), SD-Slot, WLAN, Bluetooth und einer sehr guten Tastatur für die Größe. Später kam dann recht schnell ein doppel große Akku mit 3200 mAh dazu, damit der MDA auch lange durchhielt. Das coole an dem MDA Pro war, dass man den Bildschirm drehen und dann auf die Tastatur klappen konnte und so ein Tablet mit Stiftbedienung hatte.
 
2008XDA Orbit 2 (HTC Touch Cruise / Polaris)
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made by HTC
Mein geliebter MDA Pro hat leider das Zeitliche gesegnet, mit einem gesprungenen Display (irgendso ein Depp ist in der Kneipe drauf gestiegen, als ich mal kurz auf der Toilette war) und gewesen wollte es natürlich keiner sein. Also musste Ersatz her. Ich entschied mich für ein kleineres XDA Orbit 2 von O2. Eigentlich ein HTC Touch Cruise, aber das Design von O2 mit den abgerundeten Ecken gefiel mir sogar noch besser. Dafür leider nur noch QVGA (240*320 px), aber mit GPS inkl. TomTom und HSDPA (bis 3.6 Mbit/s). Dem Prozessor, einem Qualcomm MSM7200 mit 400 MHz stehen 256 MB TOM und 128 MB RAM zur Seite. Natürlich QuadBand und außer WLAN und Bluetooth auch einen GPS-Empfänger (darum auch "Cruise") verbaut.
Der XDA lief unter Windows Mobile 6.0 unter wurde mit einem kleinen Stift auf dem Touchscreen bedient. Der Tarif lag immer noch bei 24 ct das MB. Inzwischen hatte ich auch mit dem Geocaching angefangen und so konnte ich unterwegs über das Internet die neuesten Informationen zu einem Cache nachschauen.


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