Über den Autor / Computer-Historie (Seite 2)

 
1992Selfmade 486DX33 486er
Da der 8088 bald zu langsam wurde, habe ich mir dann 1992 einen 486er mit 33 Mhz, 100 Mb Festplatte, 4 MB RAM zugelegt. Der Geschwindigkeitszuwachs war enorm und reichte aus, um Windows 3.1 laufen zu lassen. Den 486er habe ich als erstes in ein Tower-Gehäuse eingebaut und dann immer weiter aufgerüstet. Ich weiß nicht mehr, wieviele Motherboards, Festplatten etc. ich seitdem ausgetauscht habe, aber der 486DX100, den ich heute noch habe, ist daraus hervorgegangen. Originalteile außer der Floppy sind wohl keine mehr drin.
 
1993Psion S3
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Psion S3
Zwischendurch habe ich mir einen Psion Serie 3 zugelegt. Habe ich auf einer Promotion in einem PC-Geschäft gesehen und war natürlich total fasziniert (wer den Psion S3 kennt, weiß warum). Obwohl das Teil sauteuer war, habe ich es mir in der Version mit 256 Kb zugelegt. Besonders gut fand ich die Programmiersprache, in der ich gleich anfing, ein paar nützliche Programme für unterwegs zu schreiben. Der Psion S3 ist seit dieser Zeit mein ständiger Wegbegleiter. Was gibt es Schöneres, die Langeweile, die beim Warten auf den Bus entsteht, mit einem kleinen Schachspielchen zu vertreiben? Die Leute schauen am Anfang zwar etwas komisch, wenn man den Psion zückt, und man kommt sich ein bißchen komisch vor, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran.
 
1994Selfmade 486DX100 VLB 486er
Ist, wie gesagt, aus dem 486DX33 nach etlichen Aufrüstaktionen hervorgegangen, zum Schluß mit 48 MB Ram und 2,5 GB Festplattenspeicher. Ein paar Teile habe ich dann in den Pentium eingebaut, aber den DX-100 (AMD) habe ich immer noch.
 
1994Psion S3a
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Psion S3a
Als ich den Nachfolgers meines Psion S3, den Series 3a sah, der fast die doppelte Grafikauflösung hatte und außerdem ein Digital Sound System, musste ich natürlich gleich haben. Hab ihn mir gleich in der Version mit 512 KB zugelegt. Zum Glück konnte ich die horrend teuren SSD-Flash-Disks weiterverwenden. Naja, so teuer sind sie eigentlich nicht, wenn man sich die 128 KB-Versionen kauft und dann auf der Platine die 3 freien Plätze mit 128 KB- Flash-Chips bestückt. Obwohl, zugegeben: die SMD-Löterei ist schon ganz schön nervig. Dann kam der S3c, der mich aber nicht vom Hocker reißt, außer der Hintergrundbeleuchtung hat der nicht viel neues. Der Psion S5 hat es mir aber angetan. Wenn der mal ein weniger billiger ist, werde ich ihn mir wohl zulegen. Einfach genial das Teil. Zur Zeit reicht mir mein S3a aber noch. Obwohl, lange wird er es wohl nicht mehr machen, sieht inzwischen schon ein wenig mitgenommen aus.
 
1995Zenith Pen-Notebook 486DX25 grey
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486er
Auf Stifteingabe bin ich ja schon immer abgefahren, und wenn man unterwegs mal ein wenig mehr machen wollte, z. B. online gehen, hat der Psion oft nicht ausgereicht. Als ich ein Angebot über den Zenith Pen gesehen hab, habe ich ihn mir gleich bestellt. Zwar hat er nur einen 486DX-Prozessor mit 25 MHZ, 4 MB RAM und inzwischen eine 325 MB-Platte (original 100 MB), aber der Preis war dafür okay. Unter Windows 3.1 läuft er doch genügend flott. Mit seinem Graustufen-Display braucht er auch nicht so viel Strom und der Akku hält eine Weile. Das Graustufendisplay ist außerdem vorzüglich dafür geeignet, den Psion-Emulator laufen zu lassen. Das System gebrauche ich heute hauptsächlich zur Psion-Entwicklung unter EPOC und wenn ich mal wieder Lust auf Pen-Bedienung habe.
 
1995IPC Notebook 486DX75 TFT
486er
Zwischendurch hatte ich als Notebook einen 486DX75, den ich aber bald wieder verkauft habe, weil der Geschwindigkeitsunterschied zum Zenith nicht so berauschend war und ich außerdem ein gebrauchtes Pentium-Notebook günstig erstehen konnte.
 
1996IPC Notebook Pentium 90 TFT
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Pentium
Mein Gebrauchsnotebook mit 2,1 GB Festplatte, eingebautem Trackball und Floppy. 640x480 TFT-Display und 8 MB RAM. Eingebaut ist außerdem ein 14,4 Kbps-Modem, also das richtige zum online-gehen unterwegs. Außerdem habe ich ein externes Zenith-CD-Laufwerk per PCMCIA Karte installiert. Eine weitere PCMCIA-Karte ist für den Anschluß meines Nokia-2110i-Handys vorgesehen, so daß ich auch unabhängig von Strom und Telefonleitung online gehen kann. Installiert ist Windows 95, das mit den 8 MB RAM doch ein wenig zäh läuft, aber Upgrade-RAM ist dafür leider nicht so einfach aufzutreiben. Sieht ein wenig außergewöhnlich aus das Ding, weil ich ein paar Extras eingelötet habe.
 
1997Selfmade Pentium 90 PCI
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Pentium
Von meinem Bruder habe ich seinen Pentium-90 übernommen. Aus meinem damaligen 486DX-100-System habe ich dann ein paar Peripherie-Einheiten übernommen und meinen derzeitigen Haupt-PC zusammengebastelt. Seit neustem lassen ich den Internet-Explorer 4.0 drauf laufen, so daß ich jetzt schon fast auf Windows 98-Level bin.
 
1997Pentium 133 PCI Overdrive
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Pentium
Günstig von einem Arbeitskollegen als Komplettsystem mitsamt SCSI-Controller etc. erstanden. Allerdings ein Overdrive mit veraltetem Chipsatz. Der Prozessor ist eigentlich für einen Takt von 133 Mhz vorgesehen, läuft aber nur mit 100 Mhz stabil. Darum benutzte ich ihn eigentlich "nur" als Zweitrechner. Den Controller (Adaptec 2940) hab ich in den Pentium-90 übernommen. Aus den restlichen Teilen werde ich wohl noch einen DX-100 zusammenbasteln und den Rest der Teile, der übrigbleibt, verscherbeln. Insgesamt eine kleinere Aufrüstung aller Rechner, die ich allerdings nicht als Quantensprung bezeichnen würde.
 
1998Pentium II-350
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Pentium II
Tja, es war mal wieder mal an der Zeit, von der alten Krücke Abschied zu nehmen und sich einen Rechner zuzulegen, der dem Stand der Technik entspricht. Und so habe ich mit meinem Weihnachtsgeld die PC-Industrie gesponsert. Die muß man ja schließlich fördern; damit Intel und Co. Geld für Weiterentwicklungen hat, sonst würde man ja den Fortschritt hemmen. Nein, im Ernst, mit dem schnelleren PC macht die Arbeit und natürlich auch das Spielen mehr Spaß. Mit dem 350-MHz-Prozessor und der Banshee-Grafikkarte geht in den 3D-Spielen so richtig die Post ab. Und die Soundblaster Live sorgt für den richtigen Sound.
 
2000Psion Revo
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Psion Revo
Nachdem sich mein S3a nach gut 6 Jahren täglichem Gebrauch so langsam in seine Einzelteile aufgelöst hat, war es an der Zeit, sich nach einem neuen "persönlichen Begleiter" umzuschauen. Zuerst dachte ich natürlich wieder an ein Psion-Gerät, inzwischen war der Psion S5 herausgekommen. Der kam allerdings nicht in Frage, weil er zu groß und schwer war. Der S3a war mir eigentlich schon ein Stückchen so groß. Als ich mich unter weiteren PDA's umgeschaut habe (Palm Pilot, Windows CE etc.), die zwar ganz nett waren, aber völlig ungeeignet für die Dateneingabe unterwegs (wer hat schon Lust lange Texte als einzelne Buchstaben auf ein Pad zu kritzeln oder sich mit einer auf dem Touchscreen eingeblendeten Mini-Tastatur herumzuschlagen), wurde ich auf den Psion Revo aufmerksam. Der ist klein genug zum ständigen "mit-herum-tragen" und hat eine vernünftige Eingabemöglichkiet, sprich Tastatur. Eine Hintergrundbeleuchtung wäre zwar wünschenwert, es läßt sich aber dank gutem Display auch ohne leben. Ein wenig stört mich auch die Only-Ram-Technologie, mit den Flashes im S3a fühlte ich mich gegen plötzlich Systemabstürze (die es ja trotzdem mal geben kann) besser gewappnet. Aber ansonsten bin ich mit dem Revo sehr zufrieden. Besonders im Team mit dem Nokia 8210 macht er sich gut. So kann ich unterwegs e-mails abholen und verschicken, im Web surfen, SMS komfortabel eingeben und den Telefonbuchspeicher des 8210 verwalten, ohne viel mit mir rumzuschleppen.
 
2001AMD Athlon C 1,2 GHz
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AMD AthlonAMD Athlon
Nachdem die Innereien meines Hauptrechners nun auch schon gut 2 1/2 Jahre alt sind, war es wieder mal an der Zeit die Verarbeitungsgeschwindigkeit auf den Stand der Technik zu heben, damit die Berechnungen, Komprimierungen, Kompilationen etc. ein wenig schneller vonstatten gehen. Fast schon traditionell ist die Aufrüstung des Rechners, wenn die Technik 3-4 schneller geworden ist, als das, was ich vorher einsetzte. Ich habe mich diesmal wieder für einen AMD (Athlon mit 1,2 MHz) entschieden, weil AMD für das Geld die bessere Leistung bietet. Außer der neuen CPU (natürlich inkl. Motherboard) habe ich dem neuen Rechner auch neues RAM (512 MB PC-133), zwei neue Festplatten (IBM-ATA/100-Platten je 40 GB) und eine neue Grafikkarte spendiert. Da mir der Strom nach meinem Umzug nicht mehr ganz so 'sauber' vorkommt (ein Netzteil ist mit aus unerfindlichen Gründen abgeraucht), kam noch eine USV hinzu, die Spannungsspitzen im Stromnetz herausfiltert. Außerdem kam noch ein DSL-Modem (und Netzwerkkarte) sowie eine TV/Video-Capture-Karte (die FAST Screen Mashine war nun wirklich nicht mehr zeitgemäß) hinzu. Ich bekam ein wenig Hitzeprobleme mit der neuen, leistungsfähigen CPU, den voll besetzten Steckplätzen und den zahlreichen Laufwerken, so dass ich außer den vorhandenen Lüftern (2 in den Netzteilen, 2 an der Gehäuserückwand, 1 CPU-Kühler, 1 Chipsatz-Kühler, 2 kleine Lüfter für die Grafikkarte) noch 3 Festplattenkühler in den Frontbays (je zwei Lüfter) eingebaut habe. Die jetzt insgesamt 14 Lüfter machen den Rechner nicht gerade leise, aber man kann nicht alles haben. Die alten Innereien wurde auf die per Ethernet angeschlossenen Zweitrechner verteilt und damit auch ein wenig leistungsfähiger, wenn Sie z. B. Langzeitberechnungen ausführen.
 
2001Notebook Pentium III 1 Ghz
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Pentium III
Mein altes Notebook mit Pentium 90, 640x480er-Display und nur 8 MB RAM, bei dem beim Betriebssystem bei Windows 95 wegen dem RAM Ende der Fahnenstange ist, war nun wirklich nicht mehr zeitgemäß. Da ich als IT-Consultant desöfterren längere Zeit außer Haus bin, aber trotzdem auf das Abrufen meine e-mails etc. unterwegs nicht verzichten kann, war mal wieder ein Neukauf fällig. Bei Vobis sah ich ein gutes Angebot eines NoName-Notebooks, das zu einem vernünftigen Preis alles bot, was ich brauchte: schnelle CPU (Pentium III mit 1 Ghz), ausreichende Festplatte (10 GB), ein Display mit 1024x768-Auflösung (14,1" TFT) und nicht zu knappem RAM (128 MB). Erfreulicherweise ist einEthernet-Anschluss mit 100 Mbit und ein Modem (mit 56 Kbps) schon eingebaut. Auch ein IRDA-Anschluss (heute ja nicht mehr selbstverständlich, aber für mich wichtig zur Kommunikation mit meinem Handy) und USB sind ebenfalls vorhanden. Ein CD-ROM-Laufwerk hätte mir zwar genügt, aber das eingebaute DVD-Laufwerk hat seine Vorzüge: dieses, das integrierte Soundsystem und die ausreichende CPU-Power machen es sogar möglich, abends im Hotel mal einen DVD-Film anzuschauen (dann allerdings besser über Kopfhörer, die eingebauten Lautsprecher sind nicht die besten). Und da inzwischen manche Software auf DVD daherkommt, kann ein entsprechendes Laufwerk auch nicht schaden. Der Li-IOn-Akku mit 3,6 Ah ist ansich auch nicht schlecht, könnte aber noch ein wenig länger durchhalten. Alles in allem ein System, dass sein Geld echt wert ist, obwohl das Display von der Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung besser sein könnte und die Lautstärke, die das Notebook von sich gibt, wenn der CPU-Lüfter anspringt, auch nicht zu verachten ist.
Das P90-Notebook gebrauche ich jetzt eigentlich nur auf Urlaubsreisen dafür, um die Bilder, die ich mit der DigiCam aufnehme darauf zu überspielen, wenn der MemoryStick voll ist. Dafür ist der P90 mit der 2 GB-Festplatte und dem PCMCIA-MemoryStick-Leser noch sehr gut geeignet. Und wenn er dann auf Reisen mal kaputt oder abhanden gehen sollte, ist's auch nicht so tragisch, viel ist er nicht mehr wert.


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